Eine kleine Krimigeschichte
(Eine von mehreren Flash Fiction Storys die im Zuge einer Autorenarena 2021 in Facebook entstanden ist)
Als
ich
aufwache
brummt
mein
Schädel
wie
verrückt
und
ich
liege
auf
dem
Küchenboden.
In
meiner
Hand
halte
ich
ein
Messer und auf den Bodenfliesen entdecke ich eine große Lache Blut.
Was war bloß passiert?
Ich
sehe
mich
um,
sehe
an
mir
herab.
Meine
Hände
sind
voll
Blut
und
auch
mein
neues
Shirt
ist
ebenfalls
blutverschmiert.
Ich
rapple
mich
auf,
ziehe
mich
an
einer
Kommode
hoch
und
als
ich
beinahe
ganz
stehe
fängt
mein
Körper
an
zu
zittern.
Auf
dem
Fußboden
vor
mir
liegt
ein
Körper.
Ich
erkenne
nicht
wer
es
ist,
aber
ich
sehe
ganz
deutlich,
dass
es
sich
um
einen
Menschen
handelt.
Ganz
offensichtlich
eine
junge
Frau.
Ihr
blondes
lockiges
Haar
hängt
ihr
übers
Gesicht.
Sie
trägt
ein
kurzes
Kleid,
das
gerade
einen
Hauch
über
ihre
Hüften
geht.
Ich
sehe
mich
um
und
erkenne,
ich
bin
nicht
in
meinem
Zuhause.
Es
ist
ein
fremder
Raum.
Ich
versuche
mich
zu
erinnern,
doch
mein
Kopf
gab
mir
außer
Schmerzen
nichts
preis.
Vorsichtig
stieg
ich
über
den
Körper
der
Frau
und
legte
meinen
Zeige-
und
Mittelfinger
an
ihren
Hals,
an
die
Stelle
an
der
die Halsschlagader verläuft. Ich spürte keinen Puls, sie war tot.
Ich
sah
mich
um.
In
dem
fremden
Zimmer
gab
es
nichts
was
ich
wiedererkannte.
Eine
alte
abgewetzte
Couch
stand
darin.
Ich
setzte
mich
auf
die
Couch,
von
der
aus
ich
den
ganzen
Raum
im
Blick
hatte.
Ein
kleiner
Tisch
vor
mir,
eine
Kommode,
die
offensichtlich
mit
dem
Holzwurm
bereits
lange
Jahre
eine
Beziehung
verband,
stand
am
anderen
Ende
der
Wand
rechts
von
mir.
Ein
schrecklich
grüner
Schrank
an
der
anderen
Seite.
Am
Boden
vor
mir
liegt
ein
alter
Perserteppich
und
darauf
die
Leiche
einer
Frau
die
ich
nicht
kenne.
Jetzt
erst
merkte
ich,
dass
ich
immer
noch
das
Messer
in
meiner
linken
Hand
halte.
Erschrocken,
als
hätte
ich
einen
glühenden
Gegenstand
in
der
Hand
lasse
ich
es
fallen.
Mit
einem
Scheppern
fällt
es
auf
die
Tischplatte.
Ich
spüre,
wie
Panik
in
mir
aufsteigt
und
suche
in
dem
Raum
ein
Telefon.
Doch
es
gibt
keines.
Langsam,
aber
stetig
steigen
mir
Tränen
in
die
Augen
und
völlig
mit
den
Nerven
auf
dem
Boden
breche
ich
in
lautes
Schluchzen aus.
Was war hier bloß geschehen und was habe ich getan?
Habe ich diese Frau ermordet?
Wieder
versuche
ich
mich
zu
erinnern,
doch
es
kam
nichts.
Plötzlich
hörte
ich
ein
Kratzen
und
Geräusche
hinter
einer
Tür.
Mein
Herz
begann
wie
wild
zu
pochen
und
der
Angstschweiß
rann
mir
übers
Gesicht.
Ich
wollte
aufstehen,
einfach
weglaufen,
doch
mein
Körper
gehorchte
mir
nicht.
Die
Türklinke
wurde
hinunter
gedrückt
und
keine
Sekunde
später
wurde die Tür geöffnet.
Mein
Herz
raste
bereits
und
ich
hatte
das
Bedürfnis
laut
zu
schreien,
was
ich
offensichtlich
auch
tat,
denn
mein
Schrei
bahnte
sich
beinahe
unmerklich
seinen
Weg
in
meine
Gehörgänge.
Menschen
traten
durch
die
Tür
und
in
meiner
Aufregung
erkannte
ich
sie
nicht.
Ich
schlug
die
Hände
vor
mein
Gesicht
und
zitterte.
Jemand
berührte
mich
zart
an
der
Schulter und als ich vorsichtig aufblickte, erkannte ich meine beste Freundin Julia, die mich besorgt ansah.
"Alles in Ordnung Kleines?", fragte sie mich und ich konnte nichts anderes als auf die Leiche im Zimmer zu deuten.
"Ich glaube ich habe jemanden umgebracht."
Julia begann zu lachen und nahm mich fest in die Arme.
"Du
hast
niemanden
umgebracht
Liebes,
du
bist
in
einem
künstlichen
Mordszenario
um
in
die
Rolle
einer
Täterin
zu
schlüpfen.
Wir
haben
dich
über
eine
Kamera,
die
in
der
Deckenlampe
steckt
beobachtet.
Kannst
du
dich
denn
nicht
mehr
daran erinnern?"
Ich schüttelte den Kopf.
"Zu
Beginn
lief
alles
großartig,
doch
dann
bist
du
mit
dem
Messer
in
der
Hand
auf
dem
künstlichen
Blut
ausgerutscht
und
hast
dir
offensichtlich
den
Kopf
an
der
Kommode
angeschlagen.
Du
warst
kurz
ohnmächtig
und
ich
wollte
schon
abbrechen,
als
du
wieder
zu
dir
kamst.
Ich
dachte
mir
nichts
dabei,
denn
du
wolltest
ja
ein
Gefühl
dafür
bekommen
eine
Mörderin
zu
sein.
Doch
dann
warst
du
plötzlich
so
panisch,
hast
geweint
und
warst
völlig
außer
dir,
da
erkannte
ich,
dass
etwas nicht stimmte. Ich bin sofort zu dir gekommen und fand dich schreiend hier auf der Couch."
Mein
Kopf
hämmerte
vor
Schmerzen,
doch
langsam
erinnerte
ich
mich
wieder.
An
die
Anmeldung
auf
der
Internetseite
und
den
Spaß,
den
ich
mir
erhoffte
und
vor
allem
die
Eindrücke
für
mein
neues
Buch,
die
ich
aus
dieser
Erfahrung
mitnehmen
wollte.
Zumindest
wusste
ich
jetzt,
dass
ich
selbst
niemals
fähig
wäre
einen
Menschen
kaltblütig
zu
ermorden, daher sattelte ich um auf Liebesromane!
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