Der letzte Sprung
(Zwei von mehreren Flash Fiction Storys die im Zuge einer Autorenarena 2024 in Facebook entstanden ist)
Das
Flugzeug
bebte
und
schüttelte
sich.
Die
Sauerstoffmasken
fielen
herab
und
ich
konnte
die
Angst
jedes
einzelnen
Passagiers
spüren.
Um
mich
herum
saßen
anderen
Autoren,
jeder
mit
einer
Geschichte,
die
noch
zu
Ende
geschrieben
werden
musste.
Und
da
war
er
–
der
letzte
Fallschirm,
unser
einziger
Ausweg
aus
diesem
sinkenden
Metallvogel.
Ich
blickte
in
die
Gesichter
meiner
Kollegen,
sah
ihre
Angst,
aber
auch
die
Hoffnung
derjenige
zu
sein,
der
diesen
letzten
Fallschirm
bekommen
würde.
Mein
Herz
raste.
Warum
sollte
gerade
ich
den
Fallschirm
nehmen?
In
diesem
Moment
des
Chaos
sammelte ich meine Gedanken und sprach.
„Ihr
Lieben“,
begann
ich,
meine
Stimme
fest,
aber
voller
Mitgefühl.
„Ich
weiß,
dass
jeder
von
uns
hier
wertvoll
ist,
jeder
von
uns
eine
unvollendete
Geschichte
in
seinem
Herzen
trägt.
Aber
ich
bitte
euch,
lasst
mich
diesen
Fallschirm
nehmen.
Nicht
aus
Egoismus, sondern aus Verantwortung der Menschheit gegenüber.“
Die Köpfe drehten sich zu mir, Augen blickten mich an, Augen die Fragen stellten, die niemand laut zu stellen wagte.
„Ich
habe
eine
Geschichte
begonnen,
die
mehr
ist
als
nur
Worte
auf
Papier.
Es
ist
eine
Geschichte,
die
Hoffnung
bringen
wird
in
unsere
krisengebeutelten
Welt.
Eine
Geschichte
die
zeigt,
dass
selbst
in
den
dunkelsten
Zeiten
Licht
gefunden
werden
kann.
Ich
muss
sie
unbedingt
zu
Ende
bringen,
nicht
für
mich,
sondern
für
die
ganze
Welt.
Sie
wird
der
Schlüssel
für den globalen Frieden sein. Ohne diese Geschichte, wird die Menschheit zugrunde gehen.“
Ein Raunen ging durch die Reihen, Gedanken wirbelten durch das bebende Flugzeug.
„Ich
verspreche
euch,
wenn
ich
hier
rauskomme,
werde
ich
auch
unsere
Geschichte
erzählen.
Die
Geschichte
von
heute,
von
uns,
von
der
Kraft
der
Worte
und
der
Unbeugsamkeit
des
menschlichen
Geistes.
Ihr
werdet
nicht
vergessen
werden;
euer Erbe wird weiterleben in jedem Wort, das ich schreibe.“
Stille.
Dann
nickten
einige
mit
Tränen
in
den
Augen.
Ich
konnte
Verständnis
in
ihren
Blicken
erkennen.
Die
Liebe
die
ich
in
diesem Augenblick spüren konnte überwältigte mich.
Mit
zitternden
Händen
nahm
ich
den
Fallschirm,
legte
ihn
an
und
trat
zum
Ausgang
des
Flugzeugs.
Ich
blickte
zurück,
ein
letztes Mal, in die Augen meiner Freunde, meiner Brüder und Schwestern in der Kunst des Wortes.
„Danke“,
flüsterte
ich
und
sprang
in
den
offenen
Himmel,
bereit,
ihre
Geschichte
mit
der
Welt
zu
teilen,
bereit,
mein
Versprechen zu halten.
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